VoGs sind für Ostbelgien systemrelevant.
Das Heft zu "Meine VoG" nimmt Sie mit auf eine Reise durch den nicht-kommerziellen Sektor und zeigt, wie vielfältig sein Beitrag für Ostbelgien ist. Jede Seite erzählt eine andere Geschichte, doch alle führen zur gleichen Erkenntnis: VoGs schaffen Bildung, Gemeinschaft, Gesundheit, Kultur und Lebensqualität. Kurz gesagt: Ohne VoGs würde Ostbelgien nicht funktionieren.
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Dank VoGs...
Dank dieser VoGs und vieler weiterer entsteht in Ostbelgien ein Raum für kreative Entfaltung, Austausch und kulturelle Teilhabe für alle Generationen:
✅ Vielfältige Veranstaltungen, von Tanz- und Theateraufführungen über Konzerte bis hin zu Ausstellungen bieten sie ein breites Spektrum kultureller Aktivitäten
✅ Kulturelle Bildung
✅ Durch Workshops und Ateliers fördern sie die Persönlichkeitsentwicklung & Kreativität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
✅ Plattform für Künstler
✅ Auch bieten sie lokalen Talenten Auftrittsmöglichkeiten und unterstützen den kulturellen Austausch
✅ Gemeinschaft fördern
✅ Durch ihre Veranstaltungen schaffen sie Orte der Begegnung und stärken das soziale Miteinander

Dank dieser VoGs und vieler weiterer erleben Kinder und Jugendliche in Ostbelgien Gemeinschaft, Selbstvertrauen und unvergessliche Momente:
✅ Ansprechpartner für junge Menschen in allen Lebenslagen
✅ Präventionsarbeit, auch auf individueller Ebene
✅ Offene Treffpunkte, in denen Jugendliche mit ihrem ganzen Dasein willkommen sind
✅ Ferienfreizeiten & Lager, die Gemeinschaft & Abenteuer ermöglichen
✅ Projekte zu Medien, Umwelt, Vielfalt & Mitbestimmung
✅ Raum für kreative, musikalische und handwerkliche Erfahrungen
✅ Förderung von Ehrenamt und Gruppenleitungskompetenz
✅ Kinderbetreuung, räumlich und zeitlich zugänglich

Dank dieser VoGs und vieler weiterer werden wir um- und versorgt:
✅ Pflege und Unterstützung im eigenen Zuhause
✅ Medizinische Versorgung und Betreuung im Krankenhaus
✅ Besuchs- und Fahrdienste durch den Josephine Koch Service, Palliativbegleitung und Hilfe in der Geriatrie
✅ Beratung zu Gesundheits- themen und Patienten- rechten
✅ Gesundheitsförderung und Prävention durch Aufklärung und partizipative Angebote
✅ Begleitung und Unterstützung in der Palliativpflege
✅ Betreuung und Pflege in Seniorenheimen
✅ Vertrauliche und anonyme seelische Unterstützung – telefonisch, per Mail oder Chat
✅ Betreuung und Pflege in Seniorenheimen
✅ Begegnung und Austausch in Gruppen mit Gleichgesinnten

Dank dieser VoGs vieler weiterer kommen Menschen in Bewegung – ob im Verein, beim Turnier oder im Ferienlager:
✅ Sportangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren
✅ Sportlager und Feriencamps, u.a. über Jugendorganisationen
✅ Integration durch Mannschaftssport & gemeinsame Bewegung
✅ Förderung von Teamgeist, Disziplin, Respekt & Lebensfreude
✅ Gesundheitsfördernde Bewegungsangebote
✅ Aus- und Weiterbildung für Trainerlizenzen und individuellen Bedarf
✅ Sinnvolle Freizeitgestaltung & Prävention von Vereinsamung
✅ Veranstaltungen & Sportevents, oft mit großem ehrenamtlichen Einsatz

Dank dieser VoGs und vieler weiterer ist Wohnraum mehr als ein Dach über dem Kopf:
✅ Vermittlung von bezahlbarem, angemessenem Wohnraum an Menschen mit geringem Einkommen
✅ Renovierung und Verwaltung von Wohnungen in Kooperation mit privaten Eigentümern
✅ Stationäre Wohnangebote und ambulante Begleitung für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen
✅ Persönliche Beratung zu Budget, Behörden, Haushaltsführung
✅ Aufbau von Nachbarschaftsnetzwerken und Mietertreffpunkten
✅ Öffentlichkeitsarbeit zu Wohnungsnot, Wohnrechten und sozialem Zusammenhalt
✅ Unabhängige Information und rechtliche Beratung zu Mietverträgen, Nebenkostenabrechnungen und Wohnrechten

Dank dieser VoGs und vieler weiterer kann jede und jeder in Ostbelgien Neues entdecken, wachsen und den eigenen Weg weitergehen – in jedem Alter:
✅ Kurse: Sprachkurse, Kurse in leichter Sprache, digitale Grundkompetenz, kreative Workshops, Bewegung allgemein und für Senioren, usw.
✅ Individuelle Bildungsberatung, z.B. durch Jugendinfo
✅ Alltagsrelevante Infoveranstaltungen, z.b. zu Energie, Versicherungen oder Gesundheit – oder zu nachhaltigem Konsum und Vertragsrecht
✅ Konventionelle Berufsausbildung, z.B. duales Lernen beim ZAWM
✅ Lebensbegleitendes Lernen: in einem respektvollen und motivierenden Rahmen
✅ Politische Bildung, die dazu beiträgt, unser demokratisches Zusammenleben zu stabilisieren.
✅ Bildungsreisen verbinden Bildung, Erlebnis und Geselligkeit – und fördern Austausch und Zusammenhalt


Dank dieser VoGs und vieler weiterer bekommt jeder die Chance, dazuzugehören, mitzumachen und das eigene Potenzial zu entfalten:
✅ Begegnung & Bildung bei Bewegung, Gespräch und Spiel
✅ Vorbehalte und Vorurteile abbauen. Soziales Miteinander und Integration fördern.
✅ Aktivitäten für alle Generationen – von der Krabbelgruppe bis zum Seniorentref
✅ Unterstützungsangebote wie Fahrdienste, Begleitungen oder Infoabende
✅ Interessenvertretung von Menschen mit Beeinträchtigung
✅ Räume für Ehrenamt und Kreativität
✅ Beschäftigungsangebote für Menschen mit Vermittlungshemmnissen
✅ Hausaufgabenschulen für viele Haushalte, die dies zu Hause nicht leisten können
✅ Lokale Angebote für alle, auch die mit besonderen Lern- oder Lebenswegen
✅ Förderung und Umsetzung von Inklusion, u.a. durch Freizeit- und Ferienangebote
✅ Entwicklungsprojekte und diesbezügliche Sensibilisierung, Verkauf fair gehandelter Produkte durch die Weltläden
✅ Pflege gefundener und verlassener Tiere & Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen


Dank dieser VoGs und vieler weiterer erleben Besucher Ostbelgien als einladende Region mit Herz, Geschichte und gelebter Gastfreundschaft:
✅ Empfang & Information von Gästen
✅ Organisation von Festen, Führungen und Kulturveranstaltungen
✅ Vermittlung von regionaler Identität
✅ Kooperation mit der Privatwirtschaft, beispielsweise Gastronomie
✅ Historische Museen: Bewahren und vermitteln das kulturelle Erbe Ostbelgiens
✅ Zeitgenössische Kunstmuseen: Bieten Plattformen für aktuelle künstlerische Positionen, gesellschaftliche Reflexion und die Erweiterung des Horizonts
✅ Museumspädagogik: Führungen, Ateliers, Bildungsprojekte für Schulen, Gruppen, Familien
✅ Erforschung unseres kulturellen Erbes
✅ Bei Auftritten im Ausland versteht sich der Kultursektor als Botschafter Ostbelgiens.

Dank dieser VoGs und vieler weiterer bleibt Ostbelgien in Bewegung – sozial, ökologisch und menschlich:
✅ Carsharing in ländlichen Regionen, wo es kaum Busverbindungen gibt
✅ Barrierefreie Fahrdienste für Senioren und Menschen mit chronischen Erkrankungen
✅ Kurse und Begleitung für den Führerschein in einfacher Sprache
✅ Fahrradverleih und -reparatur, Mitfahrgelegenheiten
✅ Mitfahrbänke und lokale Mobilitätsprojekte zur Selbsthilfe
✅ Aufklärungskampagnen für nachhaltige Mobilität

Unser neuester Inhalt
Sehen Sie sich an, was es in unserem Unternehmen Neues gibt!
Der nicht-kommerzielle Sektor in Zahlen
Wissen Sie was? Der nicht-kommerzielle Sektor ist nicht nur für die ostbelgische Gesellschaft, sondern auch für ihre Wirtschaft unverzichtbar, was schon durch die "nackten Zahlen" sichtbar wird:
12,7%
Der Jobs in Ostbelgien
...schaffen jeden Tag Gemeinwohl. Damit ist der nicht-kommerzielle Sektor ein starker Pfeiler für die Ostbelgische Wirtschaft und Gesellschaft.
33.000
Mitglieder
gibt es in Ostbelgischen Vereinen - und Karnevals- sowie Junggesellenvereine sind davon sogar ausgenommen
1.846 Vollzeitäquivalente
davon 400 im soziokulturellen und Sportsektor
... davon sind 75% Frauen, 55% Teilzeitbeschäftigt und ein Drittel 33% sind 50 Jahre und älter.
Unser Fazit: VoGs... sind systemrelevant!
Ob in der Jugend- und Familienarbeit, der Pflege, der Kultur, der Erwachsenenbildung, der Umweltbildung oder der Sozialwirtschaft: Über 10% der Menschen arbeiten in Ostbelgien in VoGs – unterstützt von einer Vielzahl Ehrenamtlicher.
Sie bieten Beratungsstellen, Theater, Freizeitangebote, betreutes Wohnen, musikalische Bildung, Inklusionsprojekte, Ferienlager, Selbsthilfegruppen, Umweltinitiativen, Kreativateliers, Sportangebote, Museen, Weiterbildungen – die Liste ist so vielfältig wie die Gesellschaft selbst.
Was wäre Ostbelgien ohne VoGs? Wir müssten auf Theater, Weiterbildung und Kinderbetreuung verzichten, die älteren unter uns oder unsere (Groß-)Eltern auf häusliche Pflege, die jüngeren unter uns oder unsere Kinder auf kreative Ferienangebote und Unterstützung in der Schule. Menschen ohne festen Wohnsitz fänden keine Beratung, Menschen mit Beeinträchtigung keinen betreuten Platz, junge Menschen keine Perspektive. Eine Region ohne VoGs ist eine Region ohne soziales Netz, ohne Beteiligung, ohne Solidarität.
Unsere Forderungen an die Politik
Gerade in Zeiten, in denen Unsicherheit wächst – wirtschaftlich, sozial, ökologisch – zeigt sich, wie wichtig es ist, dass VoGs gut aufgestellt sind. Denn wenn vieles ins Wanken gerät, brauchen wir Strukturen, die Halt geben. VoGs sind genau solche Strukturen. Sie handeln lokal – und wirken nachhaltig. Doch das alles gelingt nicht von selbst. Der nicht-kommerzielle Sektor steht unter Druck: Inflation, Fachkräftemangel, steigende Anforderungen bei stagnierender Finanzierung.
Damit VoGs auch morgen noch leisten können, was sie heute so wertvoll macht, braucht es politische Unterstützung, Planungssicherheit und faire Rahmenbedingungen.
Die größten Herausforderungen des Sektors auf einen Blick:
✓ Löhne & Personal: Geringe Gehälter (insbesondere in der PK329), Konkurrenz zu staatlichen Einrichtungen, Fachkräftemangel
✓ Finanzen: Keine ausreichende Anpassung an Inflation, keine oder kaum Rücklagen möglich
✓ Bürokratie: Belastet gerade kleine Organisationen und ehrenamtlich Engagierte
✓ Verstaatlichungen und Fusionen: in einigen Situationen sinnvoll, doch manchmal gefährden sie Vielfalt, Unabhängigkeit und ehrenamtliches Engagement
✓ Prävention & Sport: Werden gesellschaftlich gebraucht, aber finanziell oft übersehen
Unsere Visionen, damit der nicht-kommerzielle Sektor auch morgen noch zu einem guten Lebensstandard in Ostbelgien beitragen kann:
Ohne Fachkräfte kein Gemeinwohl. Und doch ist der nicht-kommerzielle Sektor zunehmend vom Fachkräftemangel betroffen. Die Löhne hinken dem öffentlichen Dienst hinterher, die Arbeitsbedingungen sind oft herausfordernd. Eine gerechte Bezahlung, inklusive Anerkennung von Dienstjahren und einheitlicher Gehaltsentwicklung sind unerlässlich, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten. Die Arbeit im nicht-kommerziellen Sektor verdient nicht nur ideelle, sondern auch finanzielle Wertschätzung. Denn ohne diese Menschen gibt es keine Hilfe, keine Kultur, kein Sport, keine Solidarität.
Viele Organisationen kämpfen ums Überleben. Die Grundfinanzierung ist nicht inflationsangepasst, Rücklagen sind kaum möglich. Gleichzeitig steigen Personalkosten, Mieten und Betriebsausgaben. Besonders kleinere VoGs und ehrenamtlich geführte Initiativen stoßen an Grenzen. Bürokratie frisst Zeit und Energie, die an anderer Stelle dringend gebraucht wird – etwa in der Arbeit mit Kindern, Seniorinnen oder Menschen mit Beeinträchtigung.
Kooperation statt Konkurrenz – das ist die Devise. Der Sektor will stärker vernetzt agieren, Ressourcen teilen und voneinander lernen. Dazu braucht es politische Rahmenbedingungen, die Zusammenarbeit unter allen Akteuren fördern. Die wertvolle Arbeit mit dem Ministerium bzgl. des Bürokratieabbaus muss fortgesetzt werden.
Echte Teilhabe ist mehr als Zugang – sie bedeutet Mitgestaltung. Der nichtkommerzielle Sektor baut Brücken zwischen Lebenswelten: Zwischen Alt und Jung, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, mit oder ohne Beeinträchtigung. Kultur, Bildung und Soziales wirken immer stärker zusammen – und machen Ostbelgien dadurch lebendiger und gerechter. Darüber hinaus gilt es, die Vielfalt im Sektor zu erhalten. Denn viele kleine Strukturen ziehen Ehrenamtliche an und sorgen damit für Kreativität. Während Fusionen und Verstaatlichungen in einigen Fällen sinnvoll sein können, stellen sie häufig eine Gefahr für das Engagement und damit die Vielfalt in kleinen Organisationen dar.
⚠️Unsere aktuellsten politischen Forderungen (Memoranden, Forderungskataloge) finden Sie immer hier: Presse, Politik und Publikationen
Kommt sie Ihnen bekannt vor?
Vielleicht erinnern Sie sich noch an Anika. Im Memorandum 2024 hat sie uns bereits durch den nicht-kommerziellen Sektor begleitet und gezeigt, wie selbstverständlich VoGs zu unserem Alltag gehören – oft, ohne dass wir es überhaupt bewusst wahrnehmen. Für “Meine VoG” ist sie zurück. Denn wenn jemand zeigen kann, wie vielfältig der nicht-kommerzielle Sektor Ostbelgien prägt, dann sie.
Als berufs- und lebenserfahrene Frau, die teilzeit arbeitet, ist sie die typische Arbeitnehmerin in unserem Sektor. Aus diesem Grund haben wir ihr auch die Hauptrolle im Heft "Meine VoG" gegeben. Dort Erfahren Sie, wie VoGs unseren Alltag prägen und warum der nicht-kommerzielle Sektor für Ostbelgien "systemrelevant" ist.
Auch auf dieser Seite übernimmt sie die tragende Rolle in der Präsentation. Aber davon nicht genug: Wir haben sie zum Leben erweckt! Für alle Mitglieder steht sie ab sofort nämlich als KI-Assistentin zur Verfügung.
